Auskragende Betondecke dämmen: Alles Wichtige

Oliver
Autor:
Oliver
Aktualisiert am:
11.2.2025
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Auskragende Betondecken sind ein fester Bestandteil vieler Gebäude – sei es als Balkon oder Vordach. Doch aus energetischer Sicht sind sie nicht unproblematisch: Sie können erhebliche Wärmeverluste verursachen. Welche Lösungen gibt es, um diese Konstruktionen effizient zu dämmen? In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige rund um die Dämmung auskragender Betondecken.

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1. Was sind auskragende Betondecken?

Auskragende Betondecken sind Bauteile, die über die tragende Konstruktion hinausragen und keine direkte Stütze darunter benötigen. 

Sie sind besonders häufig bei Balkonen und Terrassen anzutreffen, die über die Gebäudeflucht hinausragen, aber auch bei Vordächern oder Überdachungen, die Eingangsbereiche schützen. 

Eine weitere typische Verwendung finden sie in Erkern oder auskragenden Stockwerken, die zusätzlichen Wohnraum schaffen. 

💡 ‍Gut zu wissen:

Besonders in Plattenbauten der Nachkriegszeit wurden auskragende Betondecken häufig verbaut, da sie in der standardisierten Bauweise vielseitig einsetzbar waren.

2. Warum sind auskragende Betondecken aus energetischer Sicht problematisch?

Auskragende Betondecken sind aus energetischer Sicht problematisch, da sie die Gebäudehülle durchdringen und dadurch Wärmebrücken entstehen. Über diese Bereiche entweicht Heizwärme ungehindert nach außen, was zu einem erhöhten Energieverbrauch führt.

Zudem können die Oberflächentemperaturen an den angrenzenden Innenwänden stark absinken. Sobald diese Temperaturen unter den Taupunkt fallen, kondensiert Feuchtigkeit aus der Raumluft, was Schimmelbildung begünstigt und langfristig die Bausubstanz schädigen kann. 

3. Wie können auskragende Betondecken gedämmt werden? 

Eine auskragende Betondecke kann effektiv gedämmt werden, indem sie vollständig mit Dämmmaterial umhüllt wird. Dabei wird sowohl die Oberseite, die Stirnseite als auch die Unterseite gedämmt, um Wärmeverluste in alle Richtungen zu vermeiden. Diese Methode sorgt dafür, dass die Betondecke optimal in die thermische Hülle des Gebäudes integriert wird.

Wenn eine auskragende Betondecke als Balkon genutzt wird, kann sie durch einen Vorstellbalkon ersetzt werden. Ein Vorstellbalkon steht auf eigenen Stützen, die vor dem Gebäude auf Punkt- oder Streifenfundamenten verankert sind, und wird nur minimal mit der Fassade verbunden. Dadurch bleibt die Gebäudestatik unberührt und Wärmebrücken werden vermieden.

Nach der Entfernung der alten Betondecke lässt sich die Fassade vollständig und lückenlos dämmen, was die Energieeffizienz erheblich verbessert. Gleichzeitig entsteht ein moderner und stabiler Balkon, der individuell gestaltet werden kann.

💡 ‍Gut zu wissen:

Der Anbau eines Vorstellbalkons ist in Deutschland meist genehmigungspflichtig. Daher sollten Sie vor Baubeginn eine Baugenehmigung bei der zuständigen Behörde beantragen.

Wichtiger Hinweis: Die Dämmung auskragender Betondecken kann im Einzelfall sehr anspruchsvoll werden. Daher ist es ratsam, eine erfahrene Fachfirma zu beauftragen, die die Gegebenheiten vor Ort prüft und ein passgenaues Konzept für die optimale Umsetzung erstellt.

4. BONUS: Auskragende Betondecken dämmen lassen

Auskragende Betondecken können energetisch problematisch sein, da sie Wärmebrücken bilden und somit die Heizkosten erhöhen. Eine professionelle Dämmung oder der Ersatz durch einen Vorstellbalkon kann die Energieeffizienz des Gebäudes deutlich verbessern.

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